Man mag es ja im Laufe der Zeit durchaus bemerkt und zeitweise auch bestaunt haben: Der ehemalige Onlinebuchhändler Amazon erweitert sein Warenspektrum mehr und mehr. Nachdem ich heute nun (mehr oder weniger aus Langeweile) mal wieder bei der amerikanischen Mutterseite amazon.com stöberte, ist mir aufgefallen, dass man in den USA mittlerweile sogar schon Schokolade, Kaffee, Tee, Pasta, Gewürze, Spielzeuge für Hund und Katze, Blutdruckmessgeräte, Möbel, selbst Windeln für’s Baby und dergleichen mehr bestellen kann. Das Ganze wird natürlich bequem per Post nach Haus geliefert.
Damit ist man zumindest in den USA dem Traum alles bequem über das Internet bestellen zu können und somit nicht mehr zum Einkaufen vor die Tür zu müssen, ein ganzes Stück näher gekommen. Was das allerdings für die ohnehin recht vielen übergewichtigen Amerikaner bedeutet, dürfte wohl jedem klar sein. Auch das letzte Stückchen Bewegenmüssen geht verloren.
Ich frage mich allerdings, warum nicht auch die deutsche Amazontochter einige dieser Produkte bereits anbietet - Lebensmittel müssen ja nicht sein. Aber soldche praktischen Dinge wie Uhren und Schmuck, Babywindeln (wer’s braucht) würden ja zum Anfang reichen. Vielleicht ist da aber auch mal wieder die deutsche Bürokratie im Wege. Schließlich ist Amazon ja eigentlich Buchhändler.
Backup eines Blog-Eintrags vom 19.04.2006